Psychotherapie

Einzeltherapie

Psychotherapie: Start und Ablauf

Ob Psychotherapie als Einzeltherapie hilfreich ist oder nicht, hängt sehr von der therapeutischen Beziehung ab – die berühmte “Chemie” zwischen KlientIn und Therapeutin muss stimmen. Wenn Sie Interesse an einer Psychotherapie bei mir haben, vereinbaren Sie telefonisch oder per Email einen Termin für ein Kennenlerngespräch. Dieses erste Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei und dauert 30 Minuten. Ich informiere Sie über Ablauf, Kosten und Rahmenbedingungen, Sie skizzieren Ihre Erwartungen und stellen kurz Ihr Anliegen vor.

Am Ende des Gespräches beraten wir miteinander, ob eine Psychotherapie bei mir sinnvoll und hilfreich erscheint und was ich Ihnen zu Ihrem Anliegen anbieten kann.

Wenn Sie nach diesem Gespräch bereits sicher sind, eine Psychotherapie bei mir beginnen zu wollen, weil Sie sich wohl und sicher fühlen, vereinbaren wir weitere Schritte:  In welcher Frequenz Sie kommen wollen (zu Beginn sind meist wöchentliche bzw. 14-tägige Intervalle sinnvoll) bzw. wann wir mit der Psychotherapie starten. Sollten Sie nach dem Kennenlerngespräch noch abwarten wollen (z.B. weil sie weitere Erstgespräch bei anderen TherapeutInnen vereinbart haben), melden Sie sich einfach telefonisch, sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben.

 

Folgende Gründe sprechen dafür, eine Psychotherapie / Einzeltherapie zu beginnen:

  • Sie haben Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperliche Beschwerden und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Seit längerer Zeit halten Sie sich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekommen Sie rasendes Herzklopfen und Angst, dass Sie sterben müssen.
  • Sie haben Ängste, die Sie belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Es plagen Sie oft Gedanken, über die Sie mit niemandem zu sprechen wagen (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Sie fühlen sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Sie sind oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Sie sind traurig und vereinsamt.
  • Sie befinden sich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie denken manchmal an Selbstmord und/oder Ihr Leidensdruck ist sehr groß.
  • Sie leben in einer Beziehung, die Sie sehr belastet.
  • Sie fühlen sich durch Ihre Kinder dauerhaft überfordert.
  • Sie haben wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz oder in Partnerschaften).
  • Sie sind süchtig – nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen…
  • Sie fühlen sich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u.ä.), obwohl dies Ihr Leben sehr einengt.
  • Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht.
  • Sie haben Angst vor Entscheidungen.

(Quelle: Österreichischer Berufsverband für Psychotherapie)